Jdidi Hassouna, der Großvater von Lassad, wurde am 6. April 1914 in eine Familie hineingeboren, deren Leben seit Generationen eng mit der Landwirtschaft verbunden war. Er wuchs in Hammamet zu einer Zeit auf, als die Stadt noch ein fruchtbares Zentrum des Ackerbaus war. Wo sich heute Hotels, Restaurants und Geschäfte befinden, erstreckten sich damals weite Felder und Gärten voller Zitrusbäume, Jasmin und duftender Blüten.
Seine tiefe Verbundenheit zur Erde und sein Glaube an die Landwirtschaft machten ihn zu einem Botschafter seiner Heimat. Er brachte die Erzeugnisse seiner Region in Hauptstädte der Welt und wurde für Erfahrung, Klugheit und handwerkliches Können geschätzt.
Auch über Tunesien hinaus hinterließ er Spuren. Während der Herrschaft von König Idris wirkte Jdidi Hassouna an der landwirtschaftlichen Entwicklung Libyens mit. Aus den Baumschulen von Hammamet brachte er Pflanzen und junge Bäume nach Libyen. Sein Ruf als Landwirt, Unternehmer und Visionär verbreitete sich weit.
Aufgrund seines Wissens und seiner Verdienste genoss er hohes Ansehen und stand auch Präsident Habib Bourguiba nahe. Jdidi Hassouna war Vater von elf Kindern, die seinen Namen, seine Werte und seine Liebe zur Landwirtschaft weitertrugen. In der Region Bouficha baute er eine kontinuierlich arbeitende Olivenölmühle auf. Den Menschen, die dort arbeiteten, begegnete er mit Fürsorge und Respekt – wie Mitgliedern seiner Familie.
Doch trotz seiner Erfolge trug er bis zuletzt einen großen Traum in seinem Herzen, den er zu Lebzeiten nicht mehr verwirklichen konnte. Jdidi Hassouna verstarb 1983, ausgerechnet am 6. April, dem Tag seiner Geburt.
Sein Lebenswerk und seine Liebe zur Erde leben in den folgenden Generationen weiter – in seinem Enkel Lassad, in Ksar Ezzit Organic Estate und in der Haltung von ANISO Kraft Olive. Sein Andenken, seine Werte und sein Lebenswerk bleiben in seiner Familie und in der Geschichte seiner Heimat lebendig. Möge er in Frieden ruhen.





























